Biedermann und die Brandstifter

Spielzeit 2020/21      

Max Frisch

Ein Lehrstück ohne Lehre
Max Frischs 1958 in Zürich uraufgeführte Tragikomödie »Biedermann und die Brandstifter – Ein Lehrstück ohne Lehre« schildert die absichtliche Blindheit seines Protagonisten gegenüber einer sich zusammenbrauenden Gefahr und die grausamen Folgen: Obwohl Brandstiftungen allgegenwärtig sind, glaubt Gottlieb Biedermann sich sicher und nimmt zwei fragwürdige Gestalten in sein Haus auf …                                                                                                                           
Ensemble  
Schauspiel  Thomas Becker, Hermann Bell, Niklas Krämer, Timo Derissen, Karin Jager, Sylvia Bergmoser, Myrofora Chrysomalli, Alina Dallmann, Alexandra Caroline Schneidersmann
Regie Maik Schulte, Eva Eischet
Technik  
Musik  
Plakat Ingo Faulstich
Fotos  
Autor

Der Schweizer Schriftsteller und Architekt Max Frisch wurde 1911 in Zürich geboren. Zunächst studierte er Germanistik, brach das Studium jedoch ab, um später ein Architekturstudium zu absolvieren. Hin- und hergerissen zwischen bürgerlicher und künstlerischer Existenz, die für ihn unvereinbar waren, verbrannte er, als er mit seiner Arbeit als Architekt begann, seine bisherigen Schriften – wurde jedoch umgestimmt, als er schon 1938 den Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis für seine ersten schriftstellerische Arbeiten erhielt. Bis zu Beginn der 1950er Jahre blieb Frisch zerrissen zwischen der Lebensform als Architekt und Familienvater und der als freier Schriftsteller. Als er 1954 mit seinem Jahrhundertroman »Stiller« den literarischen Durch-bruch schaffte, verließ er seine Familie, um eine unabhängige Existenz als Autor zu führen. Weitere bedeutende Romane Max Frischs sind »Homo faber«(1957) und »Mein Name sei Gantenbein« (1964), die ebenso wie viele seiner Erzählungen um die Frage nach der postmodernen Identität und der Konstruktion der eigenen Biografie kreisen. Auch Frischs Dramen (»Don Juan oder die Liebe zur Geometrie«, 1953, »Biedermann und die Brandstifter«, 1958) gehören zu den wichtigsten Werken deutschsprachiger Literatur des 20. Jahrhunderts. Frisch erhielt zahlreiche hohe literarische Auszeichnungen, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Er starb im Jahre 1991 in seiner Heimatstadt Zürich.

 

 

 

                        

                        

 

           

 

 

 

           

                      

 

 

 

       

 

Kontakt

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